Die Stadt ist schnell. Die Stadt ist mobil. Die Stadt ist versatil.
Die Schnellkraft des Urbanen ist immens. Die Stadt ist ein dynamisches Gebilde, das stetig an Fahrt aufnimmt. Ihre Bewohner, ihr Verkehr, der ständig stattfindende soziale Austausch - all dies bedingt Stadt; all dies ist Stadt.
Denn: Die Stadt erfüllt heute noch immer ihren urtypischen und originären Zweck: Sie ist Mittelpunkt, Treffpunkt zum Austausch. Dort, wo sich etwas trifft, dort entsteht Dynamik. Treffen heißt zusammenkommen, heißt zusammenfinden. Wege und Routen kulminieren im Urbanen, es findet der viel zitierte "interchange of goods, emotions and relationships" statt. Urbane Befindlichkeiten.
Nun. Dort, wo man sich zusammenfindet, dort geht man auch wieder auseinander. Stadt ist auch der Ort der Trennung. Der Austausch an sich ist in seiner Konstruktion als Prozess erst abgeschlossen und beendet, wenn die mit ihm verbundene soziale Interaktion ein Ende gefunden hat.
Diese Dynamik des Urbanen und der im urbanen Kontext stattfindenden Prozesse sind bezeichnen für das Gesicht und das Bild der Stadt des 21. Jahrhunderts. Eine Stadt, die sich täglich neu erfindet – mit wachsender Geschwindigkeit.
dU
Mittwoch, 29. Februar 2012
Sonntag, 19. Februar 2012
Zeit - eine Abrechnung
Zurückführend auf den letzten Eintrag (bzw. wohl eher die letzten Einträge) wurde mir vor kurzem doch mal wieder bewusst, dass weder die Zeit noch der Moment aufzuhalten sind.
Leere Versprechen sind es doch immer wieder; 'zukünftige' Beiträge und Gedanken in solch einer Form anzukündigen. Wem ist denn letzendlich damit ein Gefallen getan?
Genau. Niemandem. aber wie auch immer ... lassen wir diese ganze Rumphilosophierei doch erstmal für einen 'Moment'.
Ein knappes ganzes Jahr ist also nun verflogen. Einfach so. Zacks, vorbei. Weg. Was draus gezogen? Irgendwas spanndes passiert?
Mit Sicherheit. Zeit vergeht nun mal. Vergänglichkeit jedoch entstand nicht. Das ist eigentlich eine ziemliche Seltsamkeit. Könnte man zumindest meinen.
Reisen bildet ja. Und eigene Geschichten bringen Erfahrungen ja immer gerne mit sich. Oder andersrum?
Manche Leute ziehen Vorsätze vor, andere nehmen sich Mottos und halten sich dran. Vielleicht der letzte Halt?
Konsequent war das so ein nettes Wort. Initiativ gibts auch noch. Beides sehr gute Mottos.
In Anbetracht dieser Fragen stellen sich nunmehr nur noch Tatsachen entgegen.
Hemmingway sagte mal "The shortest answer is doing the thing."
Die Suche geht weiter. Der Sinn der Sache wäre ja ansonsten auch nicht wirklich vorhanden.
duM
Leere Versprechen sind es doch immer wieder; 'zukünftige' Beiträge und Gedanken in solch einer Form anzukündigen. Wem ist denn letzendlich damit ein Gefallen getan?
Genau. Niemandem. aber wie auch immer ... lassen wir diese ganze Rumphilosophierei doch erstmal für einen 'Moment'.
Ein knappes ganzes Jahr ist also nun verflogen. Einfach so. Zacks, vorbei. Weg. Was draus gezogen? Irgendwas spanndes passiert?
Mit Sicherheit. Zeit vergeht nun mal. Vergänglichkeit jedoch entstand nicht. Das ist eigentlich eine ziemliche Seltsamkeit. Könnte man zumindest meinen.
Reisen bildet ja. Und eigene Geschichten bringen Erfahrungen ja immer gerne mit sich. Oder andersrum?
Manche Leute ziehen Vorsätze vor, andere nehmen sich Mottos und halten sich dran. Vielleicht der letzte Halt?
Konsequent war das so ein nettes Wort. Initiativ gibts auch noch. Beides sehr gute Mottos.
In Anbetracht dieser Fragen stellen sich nunmehr nur noch Tatsachen entgegen.
Hemmingway sagte mal "The shortest answer is doing the thing."
Die Suche geht weiter. Der Sinn der Sache wäre ja ansonsten auch nicht wirklich vorhanden.
duM
Montag, 7. März 2011
Inspiration
Zeit vergeht.
Und mitunter vergeht Zeit sehr häufig schneller, als es einem lieb ist.
Mit Blick auf den letzten Beitrag dieser Sammlung kleiner und großer Statements ereignete sich die erschreckende Feststellung, dass doch nun schon knappe drei Monate vergangen sind.
Drei Monate! Welch eine Schmach!
Nun ist es schon verwunderlich, sind doch drei Monate schon gut ein Viertel eines Jahres.
So könnte man sich doch berechtigterweise fragen: Was war da los? Etwa viel zu tun? Gar absolut wenig zu tun? oder doch schlichtweg einfach 'vergessen'?
Man sollte bei der Beantwortung dieser gemeinhin hochinteressanten Frage eine Sache nicht außer Acht lassen: Es war Winter.
Und Winter bedeutet in der Urbanität eine teils stark eingeschränkte, teils nicht vorhandene, teils jedoch aber auch andere Inspiration für ein mögliches Produkt geistigen Erzeugnisses - sei es nun wertvoll oder sinn- bzw. gar nutzlos.
Bezogen auf das Schaffen des urbanen Mannes bedeutet das insbesondere eins: mehrere Ideen entwickelten sich, wurden entworfen und auch wieder verworfen. Aber spannend war sie trotzdem, die kalte Zeit.
Was das für die kommenden Beiträge bedeutet?
Nun, die Temperaturen werden steigen - und damit auch die Ideen weiter spriessen, wofür 2011 wahrlich ein gutes Jahr werden kann.
Ein konsequentes Jahr, mit einer konsequenten Umsetzung - und dem Gefühl der Rastlosigkeit und der Freiheit, welches letztendlich eine Garantie für etwas ganz besonderes ist:
Inspiration.
Montag, 20. Dezember 2010
Überbewertung
Überbewertung.
Beinhaltet dieses Wort doch einen interessanten Charakter, so entsteht trotz allem nicht das schönste Gefühl beim Wahrnehmen und Lesen dieses Begriffs.
Welch ein Eklat!
Trotzdem - detaillierter möchte ich mich jedoch nicht äußern. Eher möchte ich auf einen Artikel verweisen, welcher durchaus diverse Fragen aufwerfen könnte.
duM
Montag, 8. November 2010
Nacht
Die Nacht. Das eigentlich un-urbanste Phänomen unserer Gesellschaft erreicht aber in diesem, seinem urbanen Kontext einen unvergleichlichen Mehrwert.
Nacht. Nacht ist überall, so lange es dunkel ist. Nacht ist weder urban noch rural, Nacht ist global. Aber Nacht ist nicht gleich Nacht: Sternenklare Nacht auf dem Lande versprüht eine ganz andere Atmosphäre als das neonbeleuchtete Event- und Szenehappening "Nacht" in der Stadt. Dort wird die Nacht nach allen Regeln der Kunst zelebriert. Liegt der Dörfler bei absoluter Dunkelheit in seinem Bett, zeigt sich dem urbanen Mann die Stadt von ihrer schönsten Seite: Kunst, Kultur, Szenenlokale und Tanztempel ziehen magisch die Massen an.
Die Stadt erfährt eine brutale Trennung in "Hot Spot" und "tote Ecke", in lebendige Metropole und irrelevantes Dorf. Nichts segregiert die Stadt bzw. segregiert in der Stadt mehr als die Nacht. Hell und dunkel; schwarz und weiß – die Nacht zeigt es auf.
Wer möchte schon irrelevant sein? Mit vielfältigen Programme und Betätigungsmöglichkeiten locken die großen Städte, die etwas auf sich halten, die Massen aus ihren Wohnungen und bespaßen sie. Es ist dieser eine Baustein der Stadt, welcher sie als urbanes, also hochverdichtetes, kreatives und akzentuiertes, Milieu kennzeichnet: Das Nachtleben. Ohne dieses wäre jeder urbane Mann, jeder urbane Mensch nur ein Dörfler unter sternklarem, aber neonuntermaltem Himmel – einer unter vielen.
Die Nacht erst bringt die Menschen wirklich zusammen.
dU
Sonntag, 31. Oktober 2010
Emotionen.
Jeder kennt sie, diese Momente.
Es sind Momente, die uns inne halten, die manchmal so voller Freude sind, so voller Bestimmung, Überraschungen und Erlebnisse. Ja wahrlich unbeschreiblich scheinbar, so sind sie, diese ganz bestimmten Momente.
Dass sich in der Urbanität solche Momente sehr oft ereignen scheint womöglich beim ersten Gedanken als eine weitere Floskel erhaben.
Doch im Grunde stimmt das nicht.
Momente, welche voller Emotionen ausgefüllt und aufgeladen sind ereignen sich im Alltag öfter als man denkt. Dass eine Abstumpfung in (Groß-)städten bezogen auf das Empfinden diverser Situation, wie Georg Simmel es beschrieb, stattfindet, ist nur noch teilweise richtig.
Denn was machen emotionale Momente aus?
Sind es diese ganz besonderen Begegnungen in der vollkommenen Anonymität? Die Teilhabe am Leben im öffentlichen Raum? Ja wahrlich das Mitbestimmen des Lebens auf den, von zum Teil exzentrischer Ästhetik beherrschenden Plätze?
Sicher, es kann vieles sein.
Doch das wichtigste Standbein, der wichtigste Auslöser überhaupt liegt letztendlich nur in dem Zusammentreffen, ja des Zusammenkommens selbst. Durch Vielfalt, Offenheit, Toleranz und ja, teilweise auch durch die Blasiertheit (um nochmals auf Simmel zurück zu kommen) geprägte Menschen treffen an völlig unterschiedlichen Orten zu völlig banalen Zeiten aus einem manchmal völlig irrsinnigen Grund zusammen. Sei es nur eine kurze Plauderei, sei es etwas intensiveres, etwas seltsames, etwas stimmiges, oder etwas komplett anderes; Konversationen fließen und Ideen sprudeln.
Eindrücke entstehen und plötzlich, an diesem ganz bestimmten Ort, in dieser ganz bestimmten Stadt, mit diesen gänzlich unzähligen Fremden - oder vertrauten Freunden, plötzlich, ja, da ist er auf einmal wieder, dieser ganz besondere Moment.
Was wäre der Alltag ohne diese Momente?
duM
Samstag, 2. Oktober 2010
Über das wundervolle, wundersame Wesen
Wie einst schon Schiller das wundersame Fräulein mithilfe literarischer Mittel im Zuge ihrer derartig zwiespältigen Wesenszüge beschrieb, so fühlt sich auch der urbane Mann dem gar unmöglichen Versuch verfallen, sein Plädoyer bezüglich den wunderbaren weiblichen Geschöpfen darzulegen.
Tatsache ist: in der Urbanität sind eklatante Eskapaden und Erfahrungen in jeglicher Hinsicht stets das Mindeste, was dem urbanen Mann in Beziehung zu seinem weiblichen Pendant geschieht.
Worin auch sonst wären der Spaß und die Spannung im Alltagsleben eines manchem, wären da nicht die zahlreichen Momente und Augenblicke mit ihr?
Doch bei aller Liebe und Hingabe - stets sind es nicht immer nur positive, mit Freude erfüllte Geschichten, welche sich in trauter Zweisamkeit -oder verzwickter Einsamkeit- ereignen.
So sind manche Handlungen und Wege stets weder mit einer gewissen Prise Logik noch mit einem gesundem (männlichem) Menschenverstand nachvollziehbar, was diverse Fragen über den Sinn-an-sich oftmals nach sich ziehen.
Obwohl nun Zweifel eine Farce und Reue ein Fauxpas seiner selbst darstellen, entspringen diese hin und wieder -berechtigterweise- dem Gedankenursprung eines jeden maskulinem Individuum, wenn denn nun wieder einmal sich oben angedeutete Ereignisse aufgrund diverser Situationen entbrennen.
Es soll hierbei gar nicht weiter ins Detail gegangen werden.
Wohl aber soll angemerkt werden, dass eben auch diese koketten Konstellationen zweier Menschen oftmals das Zusammenleben versüßen - und auch manchmal versauern.
Doch trotz aller rationalen Versuche sollte eines klar sein: Von Emotion und Expressionismus geleitete Verhaltensmuster entbinden sich jedem Erklärungsversuch - und das ist auch gut so.
Denn auch noch die eleganteste Lady, das wundervollste Wesen, die erlesenste Dame könne im ersten Anblick faszinieren und zugleich diktieren, was so manchem manchmal nicht klar verständlich erscheint.
PS1: Wer nun trotzdem noch eine Lösung des manchmal Unausweichlichem in diesen Zeilen vermutet wird nun leider enttäuscht sein.
Jeder einer weiß nämlich letztendlich selbst am besten, wie man mit diversem 'Paradoxem' umzugehen hat. Andererseits hätte die Harmonie hierbei nämlich schon ihre Grenze erfahren.
Somit entzieht sich auch der urbane Mann mit Verhaltung dem Tatbestand, denn nur das hält so manche Magie am leben.
PS2: Falls Interesse bezüglich der oben 'zitierten' literarischen Inspiration besteht, so solle er (oder sie) sich doch gerne bei mir melden.
duM
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