Wie einst schon Schiller das wundersame Fräulein mithilfe literarischer Mittel im Zuge ihrer derartig zwiespältigen Wesenszüge beschrieb, so fühlt sich auch der urbane Mann dem gar unmöglichen Versuch verfallen, sein Plädoyer bezüglich den wunderbaren weiblichen Geschöpfen darzulegen.
Tatsache ist: in der Urbanität sind eklatante Eskapaden und Erfahrungen in jeglicher Hinsicht stets das Mindeste, was dem urbanen Mann in Beziehung zu seinem weiblichen Pendant geschieht.
Worin auch sonst wären der Spaß und die Spannung im Alltagsleben eines manchem, wären da nicht die zahlreichen Momente und Augenblicke mit ihr?
Doch bei aller Liebe und Hingabe - stets sind es nicht immer nur positive, mit Freude erfüllte Geschichten, welche sich in trauter Zweisamkeit -oder verzwickter Einsamkeit- ereignen.
So sind manche Handlungen und Wege stets weder mit einer gewissen Prise Logik noch mit einem gesundem (männlichem) Menschenverstand nachvollziehbar, was diverse Fragen über den Sinn-an-sich oftmals nach sich ziehen.
Obwohl nun Zweifel eine Farce und Reue ein Fauxpas seiner selbst darstellen, entspringen diese hin und wieder -berechtigterweise- dem Gedankenursprung eines jeden maskulinem Individuum, wenn denn nun wieder einmal sich oben angedeutete Ereignisse aufgrund diverser Situationen entbrennen.
Es soll hierbei gar nicht weiter ins Detail gegangen werden.
Wohl aber soll angemerkt werden, dass eben auch diese koketten Konstellationen zweier Menschen oftmals das Zusammenleben versüßen - und auch manchmal versauern.
Doch trotz aller rationalen Versuche sollte eines klar sein: Von Emotion und Expressionismus geleitete Verhaltensmuster entbinden sich jedem Erklärungsversuch - und das ist auch gut so.
Denn auch noch die eleganteste Lady, das wundervollste Wesen, die erlesenste Dame könne im ersten Anblick faszinieren und zugleich diktieren, was so manchem manchmal nicht klar verständlich erscheint.
PS1: Wer nun trotzdem noch eine Lösung des manchmal Unausweichlichem in diesen Zeilen vermutet wird nun leider enttäuscht sein.
Jeder einer weiß nämlich letztendlich selbst am besten, wie man mit diversem 'Paradoxem' umzugehen hat. Andererseits hätte die Harmonie hierbei nämlich schon ihre Grenze erfahren.
Somit entzieht sich auch der urbane Mann mit Verhaltung dem Tatbestand, denn nur das hält so manche Magie am leben.
PS2: Falls Interesse bezüglich der oben 'zitierten' literarischen Inspiration besteht, so solle er (oder sie) sich doch gerne bei mir melden.
duM
Ach mein urbaner Mann- wundervoll geschrieben- so nachvollziehbar- und so unverständlich zu gleich!So klar und doch so undurchschaubar! Die Lösung führ das Problem liegt jedoch, wenn für manche so verborgen, manchmal doch ganz nah!:*
AntwortenLöschenDie urbane Frau ist eine fiktive Gestalt, welche temporär im Leben eines jeden, besonders jedoch DES urbanen Mannes erscheint in der Maske eines Engels. Wie ein Phantom jedoch, verschwindet sie unerwartet ins Dunkle der Nacht, samt aller Erwartungen des städtischen Normaden. In dieser ewigen, grotesken Tragödie bleibt dem urbanen Mann lediglich die Rolle des verzweifelten Zuschauers. Eine dramatische Rolle! Jedoch sollte unsere tragische Figur Trost in seiner von Leben und Rausch geprägter Umwelt suchen und finden, denn die Urbanität holt steht ihren MannHeim
AntwortenLöschenDie urbane Frau ist keine fiktive Gestalt. Sie wurde nicht erdichtet, geformt, gestaltet, nicht ausgedacht, nicht erschaffen. Weder abstrakt noch imaginär.
AntwortenLöschenSie war da.
Eingetreten in die reale, turbulente Welt. Die Welt besteht aus vielen Bühnen, mal spielen wir auf der einen, mal auf der anderen. Kostüme, Masken, Tanzen, geschauspielerte Tränen, ernst gemeinte Tränen, gespielte Freude, gelebte Freude.
Jedes Theaterstück hat einen Anfang. Jedes Theaterstück hat seine Schauspieler. Nun tanzten und spielten alle auf dieser Bühne: der städtische Monsieur, die wundersame Dame, die Statisten, die Souffleuse(n) und zogen sich alle in den Bann, in die gewisse, ernstzunehmende Magie, welche dieses Theaterstück mit sich brachte.
Es wird gespielt. Und alle spielen mit.
Prahlerisch, selbstsicher unsere Rollen. Jeder erfüllt sie mit seinen eigenen Nuancen, Eigenschaften, Charakterzügen.
Erwartungshaltungen gegenüber den anderen Schauspielern waren stets da - jeder sollte seinen Text können oder gleichauf nach unten blicken und Hilfe in Anspruch nehmen.
Doch irgendwann sieht jene Literatur auch vor ein Ende zu fassen. Zuschauer applaudieren, das Stück war kurios, erstaunlich, intuitiv, natürlich, elementar, zwangslos und gewiss nicht fiktiv. Denn was sich auf der Bühne abspielt sind jene Momente, welche der Urbane Mann am 1.11 niedergeschrieben hat. Und gewiss stand dieser nicht im Publikum - er war ein Spieler, welcher mit in das Theaterstück gerissen worden ist, wie alle anderen Beteiligten auch - mit seiner Maske und seinem Kostüm.
Lediglich die sogenannte urbane Frau stieg ab von der Bühne und betrachtete jegliche Zustimmung des Publikums - den Beifall, die Freude und reihte sich in die Menge mit ein.
Unerwartet und plötzlich spielten weniger Menschen mit - denn für sie und auch ihn beginnt das nächste Theaterstück, auf einer neuen Bühne. Und auch das wird beginnen...
... und enden, wie die Momente, die der urbane Mann so treffend beschrieb.
Und vielleicht trifft man sich wieder, auf einer Bühne, unerwartet, mit anderem Text, anderen Souffleuse(n)...
denn die Welt hat viele Bühnen.